Kategorie-Archiv: Internet-Abzocke

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Vorgehen bei Mehrwertdienst-Betrug

Wenn Sie das Gefühl haben, ein Opfer von sog. Mehrwertdiensten  zu sein (also bei angeblichen Hosentaschen-Anrufen, SMS-Abo-Abzocke, GWE-Formularen oder sonstigen Abofallen), ist folgendermaßen vorzugehen:

  • bestreiten, dass überhaupt bewusst und willentlich ein Vertrag geschlossen wurde,
  • Widerspruch einlegen (egal, wann die Rechnung kommt. Die wird nämlich absichtlich zu spät losgeschickt),
  • hilfsweise anfechten, und zwar wegen Erklärungsirrtums, Inhaltsirrtums und arglistiger Täuschung,
  • höchst hilfsweise fristlos sowie ordentlich kündigen,
  • und sich auf Sittenwidrigkeit berufen, weil die erhaltene Leistung nicht annähernd das Geld wert ist, was abgezockt werden soll.

Natürlich sollte im Einzelfall geprüft werden, ob die Forderung berechtigt ist. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass etwas faul ist, ist hoch. Denn selbst große Telefon-Unternehmen nehmen es bei der Abrechnung nicht so genau. Forderungen werden hin- und her- abgetreten, was auch unter bestimmten Bedingungen nicht erlaubt ist. Prüfprotokolle werden fingiert oder in völlig unzureichender Form vor die Füße geworfen. Sogar der Verdacht von einfachem Betrug liegt gelegentlich nahe.

Eine Prüfung der Ansprüche nehmen wir gerne für Sie vor. Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie an!